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Sofern nicht anders angegeben erscheinen alle Veröffentlichungen des Instituts für Artifizialanthropologie im Verlag Artislife Press Hamburg und können dort
versandkostenfrei bestellt werden -> www.artislife.de


Tabbert, Thomas T.:                                                                                                                  Menschmaschinengötter. Künstliche Menschen in Literatur und Technik.                                Fallstudien einer Artifizialanthropologie.
(Zugl. Diss. Univ. Stuttgart) Hamburg 2004, 732 Seiten, 110 Abbildungen.
ISBN 3-00-014038-7
ISBN 978-3-00-014038-9




Der Band begründet die Artifizialanthropologie, die als weltweit erste Wissenschaft interdisziplinär künstliche Menschen erforscht. Der Band bietet eine höchst umfassende Technik- und Kulturgeschichte der künstlichen Menschen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Dabei werden Themen wie Androide, Klone, Cyborgs und virtuelle künstliche Menschen ebenso behandelt wie zentrale Fragen der künstlichen Intelligenz oder Robotik bis hin zu sogenannten "brain chips" und anderen neuartigen Mensch-Maschine-Schnittstellen.                                               

Unterschiedliche Versuche künstliche Menschen zu implementieren werden dabei als Erklärungsmodelle des Menschen aufgefaßt und durch einen Vergleich von literarischen mit naturwissenschaftlichen Texten aus wissenschaftstheoretischer Perspektive untersucht. Der Band bietet neben einer neuartigen Klassifikation künstlicher Menschen zahlreiche Anwendungsbeispiele aus allen relevanten Disziplinen und versucht auch einige zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten künstlicher Menschen vorzuschlagen - insbesondere vor dem Hintergrund einer sogenannten "Erlebnis-Gesellschaft".




Tabbert, Thomas T.:                                                                                                             Verschmolzen mit der absoluten Realitätsmaschine -
Oswald Wieners "Die Verbesserung von Mitteleuropa, Roman"
.                                              (Artislife Great Contemporary Writers 4) Hamburg 2005, 190 Seiten, 14 Abbildungen.
Mit einem Interview mit Oswald Wiener.
ISBN 3-938378-08-5
ISBN 978-3-938378-08-3                                                                







Wenige wissenschaftliche Theorien haben unser Denken und unser Dasein so grundlegend verändert wie die Kybernetik - ob Hollywood-Filme oder Kriegstechnik bis hin zur künstlichen Intelligenz und Robotik einschließlich der Entstehung virtueller Umgebungen, aber auch in Medizin, Neurologie, Biologie oder im Alltag all derjenigen, die einen Rechner benutzen ist unser Leben ohne Kybernetik undenkbar geworden.

Oswald Wieners "Die Verbesserung von Mitteleuropa, Roman" gehört zu den entscheidenden Meilensteinen in der gedanklichen Auseinandersetzung mit der Kybernetik. Wieners Text erkundete dabei als einer der ersten die grundlegenden Grenzen des Konzeptes der virtuellen Umgebungen sowie der dabei zugrunde gelegten Vorstellungen vom menschlichen Bewußtsein. Neben einem neuen Beitrag Oswald Wieners bietet der vorliegende Band eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Wieners Vision einer totalen Verschmelzung des Menschen mit einer Wirklichkeiten erzeugenden kybernetischen Maschine.

Vor dem Hintergrund der Artifizialanthropologie, die als erste wissenschaftliche Disziplin fächerübergreifend künstliche Menschen erforscht, erklärt das vorliegende Buch Wieners Vision des "bio-adapters" mit Hilfe der zur Entstehungszeit des Romans aktuellen kybernetischen Theorien und ergänzt diese Rekonstruktion durch technikgeschichtliche Parallelen zwischen Wieners Roman und der Entwicklung von Mensch-Maschine-Schnittstellen in den Computerwissenschaften einschließlich sogenannter "brain chips".

Der Band zeigt ferner auf, welche Modelle des menschlichen Bewußtseins aus der künstliche Intelligenz-Forschung für eine Interpretation des Romans heranzuziehen sind und kontrastiert diese Modelle mit Erkenntnissen aus der analytischen Philosophie. Der Band kommt aufgrund dieser Einarbeitung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse zu einer vollkommen neuartigen Interpretation des Romans und kann so die Aktualität von Wieners Vision für die gegenwärtige wissenschaftliche Diskussion belegen. Das Buch schließt mit einem Ausblick auf einige Anregungen, die von Wieners "bio-adapter" bislang auf die bildende Kunst ausgegangen sind.

"Solche Fragen angeregt und gestellt zu haben, ist bis heute ein Verdienst Oswald Wieners Roman und es ist Thomas T. Tabbert zu danken, dass er dies in seinem Buch herausarbeitet und mit aktuellen Positionen und realen Versuchen, virtuelle Realitäten zu erzeugen und zu implementieren, vergleicht."  (Literaturkritik 4/2006)



Tabbert, Thomas T.
Künstliche Menschen in Romanen William Gibsons.
Avatare - Künstliche Intelligenzen - Telematische Kyborge - Virtuelle Idole.
(Artislife Great Contemporary Writers 6) Hamburg 2008.
220 Seiten, 19 Abbildungen.

ISBN 3-938378-44-1
ISBN 978-3-938378-44-1 




Von Hollywood Blockbustern wie "Matrix" über Avatare und Gehirnschnittstellen bis hin zu vollimmersiven virtuellen Umgebungen - nur wenige Autoren haben in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten mit ihren Visionen gleichzeitig die Popularkultur und auch neue technische Entwicklungen weltweit so sehr inspiriert wie die Romane William Gibsons. Ausgehend vom Phänomen künstlicher Menschen werden im vorliegenden Band nicht nur aufregende technikgeschichtliche Parallelen zwischen Gibsons visionären Fiktionen und unserer technischen Wirklichkeit aufgezeigt, der Band verdeutlicht auch, welche inhaltlichen Beiträge Gibsons Arbeiten in der kritischen Diskussion um künstliche Intelligenz, artificial life und den möglichen Auswirkungen einer zunehmenden Virtualisierung aller Lebensbereiche zu leisten vermögen. Anschließend an die Schilderungen virtueller Idole in Gibsons Romanwerk werden die Entwicklungsmöglichkeiten von virtuellen künstlichen Menschen vor dem Hintergrund einer Erlebnis-Gesellschaft aufgezeigt.



Tabbert, Thomas T.
Avatare als virtuelle Idole
Entwicklungspotentiale des crossmedialen Marketings von Stars
in einer Erlebnis-Gesellschaft
(Media-Minds 1) Hamburg 2009.
ISBN 3-938378-48-4




Der vorliegende Band erklärt anhand des soziologischen Modells der "Erlebnis-Gesellschaft", warum Stars in unseren Medien und unserer heutigen Gesellschaft solch eine zentrale Bedeutung besitzen und zeigt am Beispiel virtueller Stars, welche ungenutzten Potentiale sich für Produzenten digitaler Medien hieraus in Zukunft ergeben könnten. Neben Fallbeispielen virtueller Stars stehen dabei eine Analyse der Interessen und Bedürfnisse des Publikums virtueller Stars sowie ein kritischer Vergleich "echter" und virtueller Stars im Mittelpunkt der Untersuchung, wobei ein besonderer Augenmerk auf einen Vergleich der Entwicklungen in Deutschland und Japan gelegt wird. Ein hochinteressanter Überblick über zukünftige Entwicklungspotentiale von Avataren unter den Bedingungen von "Star-Ökonomie" und "Erlebnis-Gesellschaft".



Thomas T. Tabbert:
"Entwicklungspotenziale virtueller Stars in einer Erlebnisgesellschaft" in:

Selke, Stefan/Dittler, Ulrich (Hrsg.):
Postmediale Wirklichkeiten -
wie Zukunftsmedien die Gesellschaft verändern.
(Reihe "Telepolis")
Hannover: Heise 2009, S. 93-114.
ISBN 978-3-936931-63-1



Das iPhone als 'Fototelefoninternetallesverbinder', mit dem man die gesamte Welt in den Händen hält, entzückt und zeugt vom Eros der Technik. Sehen so schon die Medien der Zukunft aus? Oder wird es möglicherweise radikal andere Medien und Gebrauchsweisen geben? Die Autoren dieses Sammelbandes wagen gemeinsam einen Blick nach vorn. Unter dem Leitbegriff 'Postmediale Wirklichkeiten' gehen sie der Frage nach, welche Formen und Funktionen Medien in Zukunft annehmen werden und welche Folgen dies für Individuen und Gesellschaft hat. Medien werden im Zeitalter der Postmedialität sicher nicht verschwunden sein, sie nehmen jedoch neue Gestalten an. Die Vorsilbe 'Post' deutet an, dass sich in naher Zukunft Quantitäten und Qualitäten von Medien verändern und bisher kaum beachtete Grenzverschiebungen sowie Medienfunktionen auftreten, die sich erkennbar in den Alltag und die verschiedensten Lebenswelten einschreiben werden.
Das Buch bietet Antworten aus interdisziplinären Perspektiven und vereint Standpunkte, Analysen und Visionen von Soziologie, Philosophie, Technik, Informatik, Wirtschaft, Marketing, Didaktik sowie Gestaltung und Design.

Abstract/Zusammenfassung:
Possible future business applications of virtual characters as virtual stars are outlined with reference to the sociological model of an "experience society" which analyzes today's consumers' needs and expectations within a general sociological framework. By applying this model to digital media for the first time, an overview of possible crossmedia applications of virtual characters for generating profits is given, including a short historical survey of virtual stars and their former applications. Finally, possible future applications are recommended connecting virtual characters to haptic interfaces.

Der Artikel schildert mögliche zukünftige wirtschaftliche Anwendungen virtueller Charaktere als virtuelle Stars unter Rückgriff auf das soziologische Modell einer "Erlebnis-Gesellschaft", die die Bedürfnisse und Erwartungen heutiger Konsumenten allgemein zu untersuchen vermag. Durch die erstmalige Anwendung dieses Models auf digitale Medien wird ein Überblick über mögliche crossmediale Anwendungen von virtuellen Charakteren gegeben, der einen Überblick über bisherige Geschichte virtueller Stars und deren Einsatzmöglichkeiten einschließt. Weiterhin wird ein Ausblick auf mögliche zukünftige Anwendungen virtueller Stars gegeben und eine Verbindung mit haptischen Schnittstellen angeregt.

Keywords: Aidoru, artificial humans, avatars, bodytainment, crossmedia marketing, experience society, haptic interfaces, human-machine interaction, idoru, morph, morphing, virtual characters, virtual environments, virtual idols, virtual stars.



Tabbert, Thomas T.:
"On Non-human Personhood" in:

Erwägen - Wissen - Ethik / Deliberation - Knowledge - Ethics
Jahrgang 20 / Heft 2, 2009
Stuttgart: Lucius & Lucius



Tabbert, Thomas T.
Obsessions of Passion - A Short History of Fuck Machines
Fiction and Reality in Charles Bukowski's "Fuck Machine"
Translated by Anja Franke
(Artislife Great Contemporary Writers 2)
112 pp., 42 Illustrations
E-book ISBN 978-3-938378-71-7                                                 Euro 12,99



In this analysis Charles Bukowski's short story "Fuck Machine" is reinterpreted as an ironic statement on the secret and more often than not well-hidden sexual drives that fuel contemporary consumers' culture. Kicking off with an "what if"-scenario this book checks on the reality of today's reality by comparing the fuck machines described in Bukowski's text with actual fuck machines available for personal pleasure and entertainment - an exploration without prejudice into the "reality behind reality" that discloses the secret passions and obsessions of everyday life.

Abstract:
Charles Bukowski's short story "Fuck Machine" (1972) is interpreted as an ironical as well as critical statement on contemporary western society and some of its mainly sexually motivated drives. Popular commercially available fuck machines are compared to the fuck machines described in Bukowski's text. Different forms of sexual obsessions are concluded from the functions, specifications, and actual use of these fuck machines since structures and functions of fuck machines are regarded as answers to sexual demands. Finally, the sexual obsessions described in Bukowski's short story are compared to sexual obsessions in western popular culture as expressed in actual fuck machines. Although Bukowski's "Fuck Machine" refers to the 1970s and the decades before, many of the obsessions of passion portrayed in Bukowski's story meanwhile seem to have "materialised" as fuck machines and become increasingly widespread. Thus, Bukowski's explicit criticism of society, especially of its materialistic, "objectifying" attitude, its monism and sexual obsessions still holds for today's western society and many other "consumerist" societies. According to this analysis, Bukowski's text also points out that realistic lifelike artificial humans must include full machine autonomy in terms of machine consciousness, emotions, sexuality and free will in addition to a lifelike body.
Keywords: Artificial humans, criticism of society, fuck machines, haptic interfaces, human-machine interaction, love dolls, man-machine-interfaces, sexual obsessions, cybersex, surrogate partners, technosexual, virtual sex.



Newsletter:

Artificialanthropology (weitere Informationen hier)


In Vorbereitung / Forthcoming:


Tabbert, Thomas T.
Obsessions of Passion - A Short History of Fuck Machines
Fiction and Reality in Charles Bukowski's "Fuck Machine"
Translated by Anja Franke
(Artislife Great Contemporary Writers 2)
112pp., 42 Illustrations
ISBN 3-00-014763-2
ISBN 978-3-938378-70-0                                                                  Euro 26,90



In this analysis Charles Bukowski's short story "Fuck Machine" is reinterpreted as an ironic statement on the secret and more often than not well-hidden sexual drives that fuel contemporary consumers' culture. Kicking off with an "what if"-scenario this book checks on the reality of today's reality by comparing the fuck machines described in Bukowski's text with actual fuck machines available for personal pleasure and entertainment - an exploration without prejudice into the "reality behind reality" that discloses the secret passions and obsessions of everyday life.

Available for pre-order at order@artislife.de




Tabbert, Thomas T.:
Medientheorie für Informatiker.
Eine studienbegleitende Einführung.
ISBN 3-938378-18-2





Der vorliegende Band soll allen Studierenden der Informatik, insbesondere der Medieninformatik, Elektrotechnik und des Studienganges Digitale Medien einen ersten, leicht verständlichen Einstieg in das Thema Medientheorie ermöglichen. Die vorliegende Auswahl hierfür relevanter Forschungsergebnisse aus solch unterschiedlichen Disziplinen wie Semiotik, Kybernetik, Soziologie, Kulturwissenschaften, Wissenschaftstheorie, Linguistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften bis hin zur aktuellen Medienkunst orientiert sich aufgrund der langjährigen Lehrerfahrung des Autors an der praktischen Verwertbarkeit medientheoretischen Wissens für Studierende der Informatik, Medieninformatik, Elektrotechnik sowie des Studienganges Digitale Medien.
    Zentrale Fragestellungen der Einführung sind dabei, was das "Typische" eines Mediums ausmacht, wie sich Medien historisch entwickelt haben, wie sie sich funktional vergleichen lassen und wie sich neue technische Entwicklungen in wirtschaftlich erfolgreiche Anwendungen umsetzen lassen. Über einen ersten Einblick in verschiedene zentrale Positionen der Medientheorie hinaus soll das Buch auch zur eigenständigen weiteren Recherche anregen.




Tabbert, Thomas T.:
Artificialanthropology.
An Introduction to the Science of Artificial Humans.
ISBN 3-938378-13-1